Meine ersten drei Versuche mit Kürbis-Makkaroni-Auflauf waren … okay. Nicht schlecht. Aber auch nichts, wovon ich meiner Schwester ein Foto geschickt hätte. Der Kürbis war matschig, die Sauce wässrig, und die Käsekruste schmeckte nach feuchtem Toast. Dann habe ich zwei Dinge geändert — und seitdem ist dieser Butternut-Kürbis-Salbei-Makkaroni-Auflauf bei uns fast jeden Herbstsonntag auf dem Tisch. Nicht, weil ich besonders begabt wäre. Sondern weil gerösteter statt gekochter Kürbis und eine Portion Salbei in brauner Butter einfach alles verändern.
Die Kurzfassung: Cremige Käsesauce, süßlicher Ofenkürbis, knusprige Brösel obendrauf — und keine einzige matschige Gabel.
Ich habe dieses Rezept in den letzten vier Jahren bestimmt zwanzigmal gemacht, in zwei verschiedenen Küchen, mit zwei verschiedenen Backöfen und einmal auf einem Campingkocher, den ich wirklich niemandem empfehlen kann. Beim letzten Mal hat sich meine Neunjährige Nachschlag geholt, bevor ich überhaupt am Tisch saß — das ist bei ihr ungefähr die höchste Auszeichnung, die es gibt.
- Ergibt: 6 Portionen als Hauptgericht (oder 8 als Beilage zu einem Buffet)
- Hands-on-Zeit: 25 Min | Gesamtzeit: 60 Min
- Schwierigkeit: Einfach — auch an einem Mittwochabend machbar
- Kosten pro Portion: ca. 2,80 €
- Kalorien: ~620 kcal pro Portion
- Ernährungshinweis: Vegetarisch — laktosefrei anpassbar, glutenfrei mit einer kleinen Änderung
(Foto oben: Nahaufnahme der Auflaufform direkt nach dem Backen — die goldbraune Bröseldecke ist an einer Ecke aufgebrochen, darunter zieht sich die Käsesauce in langen Fäden zwischen zwei Makkaroni; ein paar knusprige Salbeiblätter liegen obenauf, weiches Nachmittagslicht fällt von links durchs Küchenfenster, daneben ein Holzlöffel und ein zerknittertes Leinentuch.)
Warum dieser Auflauf cremig bleibt statt matschig zu werden

Der wichtigste Unterschied zu allen Kürbis-Nudel-Aufläufen, die ich früher gemacht habe: Der Kürbis wird geröstet, nicht mitgekocht. Wenn du die Würfel einfach mit in die Sauce wirfst, geben sie beim Garen Wasser ab — und dann hast du am Ende keine Käsesauce, sondern eine Art warme Kürbissuppe mit Nudeln drin. Beim Rösten verliert der Butternut seine Feuchtigkeit im Ofen, die Kanten werden leicht karamellisiert und süß, und der Kürbis bleibt beim Mischen mit der Sauce in Form. Ich habe das jahrelang falsch gemacht und mich immer gewundert, warum alle anderen so begeistert von ihren Kürbisnudeln waren.
Der zweite Punkt ist der Salbei. Ich brate die Blätter in Butter knusprig, fische sie heraus und lasse die gleiche Butter danach in die Mehlschwitze laufen. Dadurch schmeckt die komplette Sauce nach Salbei — nicht nur die Blätter, die oben drauf liegen. Das ist der Unterschied zwischen „interessant” und „davon nehme ich noch einen Nachschlag”. Wenn du diesen Schritt überspringst, schmeckt der Auflauf ehrlich gesagt ziemlich flach. Der einzige Preis dafür sind etwa zwei Minuten am Herd.
Und noch etwas, das ich schmerzhaft gelernt habe: Die Sauce muss dicker sein, als es sich richtig anfühlt, wenn sie über die Nudeln kommt. Sie wird im Ofen noch dünner, weil die Makkaroni Flüssigkeit aufnehmen und abgeben. Lieber ein bisschen zu stramm als ein bisschen zu flüssig — schieb sie einfach vom Löffel, statt sie sofort runterlaufen zu lassen. Was du dann aus dem Ofen holst, ist cremig in jeder Gabel und oben drauf richtig knackig.
Was reinkommt — plus meine ehrlichen Anmerkungen
- 500 g Makkaroni (oder Rigatoni): Rigatoni halten die Sauce besser, Makkaroni essen meine Kinder lieber. Nimm, was in deinem Schrank steht — nur keine ganz dünnen Spaghetti, die verheddern sich nur.
Ich koche sie zwei Minuten kürzer als al dente. Sie garen im Ofen fertig und saugen dabei Sauce auf, statt matschig zu werden. - 1 Butternut-Kürbis (ca. 1 kg, geschält und entkernt): Das ist der Star des Auflaufs. Butternut ist deutlich fester und süßlicher als Hokkaido — genau das, was du hier willst.
Ehrliche Ansage: Ein ganzer Butternut zu schälen ist nervig. Im Supermarkt gibt es oft fertige Würfel, und ich greife an stressigen Tagen auch dazu. Dann brauchst du etwa 800 g. - 1 Bund frischer Salbei (ca. 20 Blätter): Bitte frisch, nicht getrocknet. Getrockneter Salbei schmeckt in heißer Butter muffig, und das ist keine Kleinigkeit.
Mein Sohn kann den Unterschied riechen, wenn ich den Salbei vergesse — ich übertreibe nicht. - 4 EL Butter + 4 EL für die Brösel: Die erste Portion macht den Salbei und die Mehlschwitze, die zweite kommt geschmolzen über die Brösel.
Ja, das ist viel Butter. Ja, das ist der Grund, warum es schmeckt. Du kannst die Hälfte durch Olivenöl ersetzen, aber die Brösel werden dann weniger goldig. - 3 EL Mehl: Das bindet die Sauce. Ohne Mehl bleibt es Milch mit Käse — lecker, aber nicht Auflauf.
- 700 ml Vollmilch: Vollmilch, bitte. Mit fettarmer Milch wird die Sauce dünner und trennt sich leichter.
Wenn du es luxuriöser magst: 500 ml Milch + 200 ml Sahne. Dann bitte 10 Minuten länger im Ofen stehen lassen, bevor du anschneidest. - 200 g Gruyère, gerieben: Schmilzt schön und bringt diesen nussigen Geschmack. Bergkäse funktioniert genauso gut, wenn dir Gruyère zu teuer ist.
Für meine Schwester, die keinen Gruyère mag, mache ich es mit jungem Gouda — sie merkt es nicht, und ich sage es ihr nicht. - 100 g Parmesan, frisch gerieben: Für die Salznote und die Kruste. Der aus der Tüte tut es zur Not, aber frisch gerieben ist ein echter Unterschied.
- 1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss: Klingt nach Weihnachten, ist aber genau das, was eine Käsesauce „erwachsen” schmecken lässt.
- 1/2 TL Chiliflocken: Optional, aber ich empfehle sie. Sie hält die Süße des Kürbisses im Zaum.
Für Kinder gebe ich sie nur an eine Hälfte der Form — dann müssen wir nicht diskutieren. - 100 g Panko oder Semmelbrösel: Panko wird deutlich knuspriger, weil die Flocken größer sind. Normale Brösel funktionieren, werden aber schneller weich.
- Salz und schwarzer Pfeffer: Nach Geschmack und großzügig. Der Kürbis verträgt Salz.
Was du dir vorher bereitlegst
- Ein großes Backblech mit Backpapier — da kommt der Kürbis drauf.
- Eine große Auflaufform, etwa 23 × 33 cm, oder eine runde Form mit 28 cm Durchmesser. Rechne damit, dass sie ziemlich voll wird.
- Ein großer Topf für die Nudeln (5 Liter).
- Ein mittelgroßer Topf für die Sauce — 2,5 Liter sind ideal.
- Eine Pfanne für den Salbei. Eine kleine ist völlig okay, die Blätter dürfen sich ruhig berühren.
- Ein Schneebesen, ein Sieb, ein Küchenpapier auf einem Teller.
Falls du keinen Gruyère bekommst: Ein junger Bergkäse oder ein kräftiger Gouda aus dem Stück tut es problemlos. Nur keinen Frischkäse — der wird in der Hitze körnig.
So mache ich es, Schritt für Schritt
Das klingt nach vielen Schritten, aber die meisten davon dauern eine Minute. Lies einmal komplett durch, bevor du anfängst — dann läuft es wie von selbst, weil du Kürbis und Nudeln parallel arbeiten lässt.
Als Erstes: Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Und ja, das ist heißer als die Backtemperatur am Ende — der Kürbis braucht das.
- Kürbis in den Ofen schieben: Die Kürbiswürfel auf das Backblech geben, mit 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und in einer einzigen Schicht verteilen. 25 Minuten rösten, nach der Hälfte einmal mit dem Pfannenwender wenden.
(📸 Fototipp: Die Würfel sind fertig, wenn die Ränder dunkelgolden sind und die Spitzen leicht einfallen — wie weiche Karamellbonbons. Wenn sie noch hellgelb sind, brauchen sie fünf Minuten länger.) - Nudelwasser aufsetzen: Während der Kürbis röstet, einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Ja, genug Salz — das ist die einzige Chance, die Nudeln von innen zu würzen.
- Nudeln vorkochen: Die Makkaroni 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen, abgießen und beiseitestellen. Sie sollen innen noch einen harten Kern haben.
Wenn ich total platt bin, koche ich sie einfach normal al dente und gebe 100 ml mehr Milch in die Sauce. Funktioniert auch, wird nur etwas weicher. - Salbei ausbacken: 4 EL Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Salbeiblätter hineingeben und etwa 60 Sekunden braten, bis sie dunkel werden und sich kräuseln. Sofort mit einer Gabel herausnehmen und auf dem Küchenpapier abtropfen lassen.
(📸 Fototipp: Die Blätter sind perfekt, wenn sie sich eingekringelt haben und an den Rändern dunkelgrün durchscheinend sind. Sobald sie braun-schwarz werden, sind sie verbrannt und schmecken bitter — dann lieber neu anfangen, das geht schnell.) - Sauce ansetzen: In der gleichen braunen Salbeibutter den Knoblauch 30 Sekunden anschwitzen, bis er duftet, aber noch nicht gebräunt ist. Das Mehl einstreuen und 1 Minute unter Rühren anschwitzen — es soll leicht gebräunt sein. Dann die Milch in einem Zug einrühren und mit dem Schneebesen glatt rühren.
Kleiner Trick: Nimm für die erste Portion Milch einen Schuss kalte Milch, dann klumpt es praktisch nie. - Käse einrühren: Die Sauce 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie deutlich andickt und den Löffel überzieht. Dann 150 g Gruyère und 60 g Parmesan einrühren, bis alles geschmolzen ist. Mit Muskatnuss, Chiliflocken, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Sauce darf jetzt ruhig etwas zu würzig schmecken — die Nudeln und der Kürbis verdünnen alles später. - Alles vermengen: Nudeln, Kürbis und Sauce in einer großen Schüssel vorsichtig vermengen, bis alles überzogen ist, ohne die Nudeln zu zerbrechen.
- In die Form und Brösel drauf: Die Mischung in die Auflaufform geben. Die restlichen 4 EL Butter schmelzen, mit Panko, den restlichen 40 g Parmesan und einer Prise Salz vermischen und gleichmäßig über die Oberfläche streuen.
- Backen: 20 Minuten bei 200 °C backen, dann die letzten 5 Minuten auf Grillfunktion umschalten, bis die Brösel goldbraun sind. Nicht weggehen — die letzten fünf Minuten entscheiden alles.
(📸 Fototipp: Du siehst an den Rändern der Form kleine Bläschen aufsteigen und die Sauce blubbert unten durch die Brösel. Dann ist es fast so weit — hol ihn jetzt raus.) - Ruhen lassen: Den Auflauf 10 Minuten auf einem Gitter stehen lassen. Das ist die schwerste Übung des ganzen Rezepts. In dieser Zeit bindet die Sauce und läuft dir nicht über den Teller.
- Servieren: Mit den knusprigen Salbeiblättern und, wenn du magst, ein paar frischen Salbeiblättern garnieren.
Vorbereitung am Sonntag, entspannte Abende unter der Woche
Ich mache das Rezept oft in zwei Etappen, weil der Kürbis das Einzige ist, was wirklich Aufmerksamkeit braucht. Am Sonntag röste ich den Butternut, lasse ihn abkühlen und stelle ihn in einer Dose in den Kühlschrank. Die Sauce koche ich direkt hinterher und fülle sie in ein Schraubglas. Unter der Woche koche ich dann nur noch Nudeln, rühre alles zusammen und backe 25 Minuten. Damit dauert ein Montagabendessen effektiv 35 Minuten.
Wenn ich eine doppelte Portion mache, backe ich sie in zwei kleineren Formen und friere eine davon roh ein. Das ist meine Geheimwaffe für die Wochen, in denen zu viel auf einmal los ist.
- Kühlschrank: Fertig gebacken in einer dicht schließenden Dose, 3 bis 4 Tage. Ein Schluck Milch über den Rest, bevor er in die Mikrowelle geht, macht ihn wieder cremig.
- Einfrieren: Ja, und das funktioniert überraschend gut. Entweder fertig gebacken und in Portionsstücken, oder zusammengemischt und ungebacken. Ungebacken bei 200 °C direkt aus dem Gefrierschrank backen, dann aber 45 bis 50 Minuten und ab Minute 30 mit Alufolie abdecken. So bleibt es bis zu 3 Monate haltbar.
- Aufwärmen: Im Ofen bei 180 °C etwa 15 Minuten mit abgedeckter Form — die Brösel bleiben dann einigermaßen knusprig. Die Mikrowelle funktioniert in 2 Minuten, macht die Brösel aber weich. Ich mache es trotzdem oft, weil montags niemand auf mich wartet.
Dinge, die ich beim ersten Mal gern gewusst hätte
- Salz im Nudelwasser ist nicht verhandelbar: Wenn du die Nudeln in ungesalzenem Wasser kochst, kannst du später so viel Salz an die Sauce geben, wie du willst — es zieht nicht in die Nudeln. Ich habe das jahrelang für Übertreibung gehalten. Meine Schwester hat mich eines Besseren belehrt, indem sie beide Versionen nebeneinander auf den Tisch gestellt hat.
- Die Sauce muss dicker sein, als du denkst: Der häufigste Fehler, den ich bei Leserinnen und Lesern sehe, ist eine zu dünne Sauce. Sie soll beim Einfüllen wie Pudding vom Löffel schwer abfallen. Wenn sie rinnt, lass sie noch drei bis vier Minuten köcheln. Du kannst es kaum übertreiben — im schlimmsten Fall wird der Auflauf etwas fester, und das isst trotzdem jeder.
- Nicht in der heißen Form anschneiden: Diese zehn Minuten Ruhezeit fühlen sich unnötig an, sind sie aber nicht. Und selbst wenn du ungeduldig bist und nach drei Minuten reinhaust: Es schmeckt noch immer gut, es läuft nur mehr auf dem Teller. Ich spreche aus Erfahrung. Mehrmals.
- Die Brösel erst kurz vor dem Backen drauf: Wenn du den Auflauf vorbereitest und dann eine Stunde stehen lässt, zieht die Feuchtigkeit in die Brösel und du bekommst eine weiche Decke statt einer knusprigen. Bereite alles vor, deck die Form ab und streue die Brösel erst direkt vor dem Ofen drauf.
So passt du den Auflauf an deine Familie an
- Laktosefrei: Laktosefreie Vollmilch funktioniert eins zu eins, und statt Gruyère nimm einen gereiften Käse mit wenig Laktose wie Parmesan oder einen älteren Bergkäse. Die Sauce wird etwas weniger cremig — ich gebe dann einen Esslöffel laktosefreien Frischkäse dazu. Für meine Schwägerin mache ich genau diese Version, und ihre Kinder merken keinen Unterschied.
- Glutenfrei: Bei den Nudeln und beim Mehl einfach auf glutenfreie Produkte wechseln. Bei den Bröseln nimm grob zerkrümelte glutenfreie Cracker — die werden sogar knuspriger als Panko.
- Scharfe Version: Eine fein gehackte Chilischote mit dem Knoblauch anschwitzen und die doppelte Menge Chiliflocken in die Sauce geben. Die Süße des Kürbisses hält das gut aus. Meine Kinder brauchen die milde Variante, also mache ich für uns Erwachsene nach dem Kinderbettgehen eine kleine Extraform mit Chili.
- Mit Protein: 400 g gebratene italienische Bratwurst oder ein paar klein geschnittene Hähnchenbrustfilets passen gut unter die Brösel. Dann wird es kein vegetarisches Gericht mehr, macht aber deutlich sättigender.
- Fürs Buffet: In zwei kleineren Formen statt einer großen backen — dann lässt es sich einfacher portionieren und bleibt länger warm. Bei uns gibt es das jedes Jahr an Thanksgiving als Beilage, und es ist immer als Erstes leer.
Fragen, die mir zum Kürbis-Auflauf immer wieder gestellt werden
Frage: Warum ist mein Auflauf wässrig geworden?
Ach, ich kenne das nur zu gut. In neun von zehn Fällen war die Sauce zu dünn, bevor sie in den Ofen kam — oder der Kürbis wurde mitgekocht, statt geröstet zu werden. Beides gibt Wasser ab, das die Nudeln dann aufnehmen. Fürs nächste Mal: Sauce so lange köcheln, bis sie den Löffel deutlich überzieht, und den Butternut wirklich im Ofen rösten, bis die Ränder dunkel sind. Du schaffst das — und selbst eine wässrige Version essen die meisten trotzdem auf.
Frage: Kann ich den Auflauf ohne Käse machen, zum Beispiel vegan?
Ja, das geht. Nimm einen pflanzlichen Reibekäse, der gut schmilzt, und ersetze die Butter durch eine pflanzliche Margarine. Wichtig: einen Schuss Sojasahne in die Sauce geben, damit sie cremig wird, denn die meisten pflanzlichen Käsesorten binden nicht so gut. Ich habe diese Version einmal für eine Freundin gemacht und war ehrlich überrascht, wie nah sie rankommt. Die Salzmenge musst du anpassen, pflanzlicher Käse ist oft salziger.
Frage: Wie lange hält sich der Auflauf, und kann ich ihn einfrieren?
Im Kühlschrank in einer geschlossenen Dose 3 bis 4 Tage — ab dem dritten Tag werden die Brösel weich, geschmacklich ist er aber noch völlig in Ordnung. Einfrieren funktioniert sehr gut, sowohl gebacken als auch ungebacken, jeweils bis zu 3 Monate. Zum Aufwärmen bei 180 °C für 15 bis 20 Minuten in den Ofen, abgedeckt mit Alufolie. Die Mikrowelle geht in zwei Minuten, macht die Kruste aber weich — für einen schnellen Mittwoch ist mir das ehrlich gesagt egal.
Frage: Was serviert man dazu?
Ein einfacher Rucolasalat mit Zitrone und Olivenöl ist mein Favorit — die Säure schneidet schön durch die Käsesauce. Wenn es etwas mehr sein darf: geröstete Kirschtomaten mit Knoblauch oder ein grüner Salat mit gerösteten Kürbiskernen. Meine Kinder wollen dazu ausschließlich Butterbrot, und ich habe aufgehört, dagegen anzukämpfen. Am Wochenende machen wir manchmal einen trockenen Apfelwein oder einen kräftigen Weißburgunder dazu.
Mehr Rezepte, die bei uns ständig wieder kommen
Wenn dir dieser Auflauf gefallen hat, dann probier auch diese hier — die kommen bei uns ähnlich oft auf den Tisch:
- Ofenkürbis mit Feta und Honig — [INTERNER LINK-PLATZHALTER: Ofenkürbis mit Feta und Honig] — dauert 30 Minuten und ist der Grund, warum ich im Herbst immer zwei Kürbisse kaufe.
- Cremige Kürbissuppe mit geröstetem Knoblauch — [INTERNER LINK-PLATZHALTER: Cremige Kürbissuppe mit geröstetem Knoblauch] — mein Rettungsrezept für kalte Abende, wenn niemand kochen will.
- Makkaroni-Auflauf mit Tomaten und Mozzarella — [INTERNER LINK-PLATZHALTER: Makkaroni-Auflauf mit Tomaten und Mozzarella] — die Sommer-Version von diesem hier, und der Grund, warum meine Tochter Makkaroni überhaupt mag.
Wenn du diesen Butternut-Kürbis-Salbei-Makkaroni-Auflauf ausprobierst, dann schreib mir doch unten in die Kommentare, wie es gelaufen ist — besonders, wenn du ihn abgewandelt hast. Ich lese jeden einzelnen Kommentar, meistens abends mit einer Tasse Tee, während der Auflauf im Ofen steht.
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📌 Butternut-Kürbis-Salbei-Makkaroni-Auflauf — cremig, knusprig und in 60 Minuten fertig. Speicher ihn dir für deinen nächsten Herbstsonntag oder deinen Meal-Prep-Sonntag!

Butternut-Kürbis-Salbei-Makkaroni-Auflauf
Equipment
- Großes Backblech mit Backpapier
- Große Auflaufform (23 × 33 cm)
- Großer Topf (5 Liter)
- Mittelgroßer Topf (2,5 Liter)
- Pfanne
- Schneebesen
- Sieb
Ingredients
Kürbis
- 1 Butternut-Kürbis (ca. 1 kg, geschält und entkernt, in 3 cm Würfeln)
- 2 EL Olivenöl
- Salz und schwarzer Pfeffer
Salbeibutter
- 4 EL Butter
- 20 Blätter frischer Salbei
- 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
Käsesauce
- 3 EL Mehl
- 700 ml Vollmilch
- 200 g Gruyère, gerieben (150 g für die Sauce, 50 g für die Oberfläche)
- 100 g Parmesan, frisch gerieben (60 g für die Sauce, 40 g für die Brösel)
- 1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
- 1/2 TL Chiliflocken (optional)
- Salz und schwarzer Pfeffer
Außerdem
- 500 g Makkaroni oder Rigatoni
- 100 g Panko oder Semmelbrösel
- 4 EL Butter, geschmolzen (für die Brösel)
Instructions
- Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das ist heißer als die spätere Backtemperatur — der Kürbis braucht diese Hitze, um Wasser zu verlieren und an den Kanten zu karamellisieren.
- Die Kürbiswürfel auf das Backblech geben, mit 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und in einer einzigen Schicht verteilen. 25 Minuten rösten und nach der Hälfte einmal mit dem Pfannenwender wenden. Fertig sind sie, wenn die Ränder dunkelgolden sind und die Spitzen leicht einfallen.
- Während der Kürbis röstet, einen großen Topf kräftig gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Salz im Nudelwasser ist die einzige Chance, die Nudeln von innen zu würzen.
- Die Makkaroni 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen, abgießen und beiseitestellen. Sie sollen innen noch einen harten Kern haben und garen später im Ofen fertig.
- 4 EL Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Salbeiblätter hineingeben und etwa 60 Sekunden braten, bis sie sich kräuseln und die Ränder dunkelgrün durchscheinend werden. Sofort mit einer Gabel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die braune Butter in der Pfanne behalten.
- In der braunen Salbeibutter den Knoblauch 30 Sekunden anschwitzen, bis er duftet, aber noch nicht gebräunt ist. Das Mehl einstreuen und 1 Minute unter Rühren anschwitzen, bis es leicht gebräunt ist. Dann die Milch in einem Zug einrühren und mit dem Schneebesen glatt rühren.
- Die Sauce 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie deutlich andickt und den Löffel überzieht. Dann 150 g Gruyère und 60 g Parmesan einrühren, bis alles geschmolzen ist. Mit Muskatnuss, Chiliflocken, Salz und Pfeffer abschmecken — jetzt darf die Sauce ruhig etwas kräftiger sein.
- Nudeln, Kürbis und Sauce in einer großen Schüssel vorsichtig vermengen, bis alles überzogen ist, ohne die Nudeln zu zerbrechen.
- Die Mischung in die Auflaufform geben. Die restlichen 4 EL Butter schmelzen, mit Panko, den restlichen 40 g Parmesan und einer Prise Salz vermischen und gleichmäßig über die Oberfläche streuen.
- 20 Minuten bei 200 °C backen, dann die letzten 5 Minuten auf Grillfunktion umschalten, bis die Brösel goldbraun sind. In dieser Zeit unbedingt in der Küche bleiben — die letzten fünf Minuten entscheiden alles.
- Den Auflauf 10 Minuten auf einem Gitter ruhen lassen. In dieser Zeit bindet die Sauce und läuft nicht über den Teller.
- Mit den knusprigen Salbeiblättern und, wenn gewünscht, ein paar frischen Salbeiblättern garnieren und servieren.






