Den Backofen auf 100 °C vorheizen und ein Backblech mit Küchenpapier auslegen, damit die fertigen Puffer warm gehalten werden können.
Den Butternut-Kürbis schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Mit der Küchenmaschine oder der groben Seite der Vierkantreibe zu etwa 700 g lockerer Kürbismasse raspeln.
Den geraspelten Kürbis in eine Schüssel geben, mit 1 TL Salz vermischen und 10 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit die Zwiebel fein reiben und den Knoblauch hacken.
Den Kürbis in ein sauberes Geschirrtuch geben und über der Spüle wirklich fest auswringen, bis nichts mehr tropft. Übrig bleiben etwa 450-500 g trockene Kürbismasse, die fast bröselig aussieht.
Kürbis, Zwiebel, Knoblauch, Eier, Mehl, Semmelbrösel, Parmesan, Muskatnuss, Paprikapulver und Petersilie in eine große Rührschüssel geben und nur so lange vermengen, bis alles gleichmäßig verbunden ist. Die Masse nicht kneten.
Die Masse 10 Minuten ruhen lassen, damit die Semmelbrösel Flüssigkeit aufnehmen und die Puffer beim Braten stabil bleiben.
Für den Dip Joghurt, Sauerrahm, geriebenen Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und nach Wunsch Dill verrühren, abschmecken und kalt stellen.
Mit feuchten Händen etwa 12 gleich große Puffer formen – eher flach, etwa handflächengroß und fingerdick – und auf ein Blech legen.
3-4 EL Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Wenn ein Brösel sofort zischt, ist die Temperatur richtig. Vier Puffer mit Abstand einlegen, die erste Seite etwa 3 Minuten tief goldbraun braten, dann wenden und 2-3 Minuten fertig braten.
Die fertigen Puffer auf dem Küchenpapier abtropfen lassen und im Ofen warm halten. Die Pfanne zwischen den Chargen mit Küchenpapier auswischen, neues Öl zugeben und die zweite Charge braten.
Die Puffer mit einem großzügigen Klecks Knoblauchdip servieren und mit Petersilie bestreuen. Am besten schmecken sie in den ersten zehn Minuten.